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Im Pflanzenreich treten gelbe Farbstoffe am häufigsten auf und finden sich in krautigen Einjährigen, Stauden sowie in Gehölzen. Hier vorgestellt sind nur die Pflanzen, welche beim Färben von pflanzlichen Fasern einigermassen haltbare Farben ergeben. Die Farbstoffe sind generell aus Flavonen und Flavonolen zusammengesetzt. Allen gemein ist, dass sie relativ leicht ausbleichen, wenn sie Sonnenlicht ausgesetzt werden. Dem kann man jedoch durch Sorgfalt und Aufmerksamkeit beim Färben entgegenwirken. Die stärksten Naturgelbtöne werden aus Wau (Reseda luteola) und aus der amerikanischen Färber-Eiche (Quercus velutina) gewonnen, während Pfirsichblätter (Prunus persica) ein sehr schönes, jedoch nicht so haltbares Gelb liefern. |
Färbung eines vorgebeizten Baumwolltuchs |