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der farben und fasern

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Pflanzenfarben

Faserpflanzen

Pflanzenfasern
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Baumwollpflanzen
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Piña & Abaca


Sources - Quellen
Pflanzenfasern


Pflanzliche Fasern sind langgestreckte, dickwandige Zellen, deren Grundbaustoff Zellulose ist. Zellulose ist ein Makromolekül aus vielen Traubenzucker-Einheiten, welche in Schichten die Zellwände der Fasern verstärkt. Die Fasern sind meistens in Bündeln gruppiert und werden durch Pektine zu langen Strängen (Faserbündel) zusammengeklebt. Ihr spezieller Aufbau und ihre verstärkten Zellwände unterscheiden nützliche Fasern von anderen. Generell teilen wir Naturfasern in zwei Kategorien ein, die weichen Fasern und die harten Fasern.






Die meisten Weichfasern stammen aus dem Bastteil (Siebteil), dem sogenannten Phloem, welches dicht unter der Aussenrinde liegt. Hier findet der Transport der Photosyntheseprodukte (Assimilate) statt und entwickelt sich Festigungsgewebe. Durch Röstevorgänge werden die Bastfasern freigelegt. Hanf, Flachs, Jute und Ramie sind solche Fasern.



Hartfasern stammen nicht nur aus dem Phloem, sondern auch aus dem Holzteil der Pflanze, dem Xylem. Die Härte kommt durch Einlagerung von Ligninen in die Zellwände zustande. Allgemein stammen die Hartfasern aus den Blättern von einkeimblättrigen (monokotylen) Pflanzen, wie zum Beispiel Sisalagave, Faserbanane und verschiedene Palmen.